Fwd: Mortensen Christmas letter

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> Von: Katrin Schenker <katrinschenker@gmx.ch> > Datum: 15. Dezember 2025 um 12:04:42 MEZ > An: kleinekrokodile@quicksand.ch > Betreff: Wtr: Mortensen Christmas letter > >  > >> Betreff: Mortensen Christmas letter >> >>  >> Merry Christmas from the US! >> >> Ron and I had a good 2025 and we consider ourselves to be semi-retired. Right now, we do work from home and Ron does work more than me! I take care of many bills and taxes from our work as well as personal bills, etc. I am able to take care of the food shopping, etc. in a more relaxed fashion than when we were working full time. And I am able to cook more! Most days that makes me happy, but if I am tired or not feeling like making something, I can always reach into the freezer for a meal! >> >> You may understand that for 10 years (!!!) we have had a second home in Wisconsin on a lake. We are now able to spend more time there. This past summer, we tried to be there for two weeks and then back in Iowa for two weeks. I was even able to keep a very small garden of some tomatoes and herbs in Wisconsin. Since Karen and her family are one hour away, we can see them on the weekends. Kaia is 7 years old and Alia is 4 years old. They like the water, the boat and are learning to water ski. >> >> I want you all to know that we are planning to visit in September. I have not bought airplane tickets, but I probably will right after the first of the year. We plan to arrive Zurich on the 11th and we will stay for 5 days there. So we have the weekend of September 12 and 13, plus Monday and Tuesday. Don’t worry, we don’t plan to take four days of your time!! I have thought about day trips to Basel, Schaffhausen/Rheinfalls, etc. We will continue our trip to the French part of the country. Right now, I am planning to stay in Fribourg and Montreux. Then it’s on to Grindelwald and one day in Luzern. >> >> I will let you know for sure what we decide! We also hope we continue in good health! Katrin, we are surely able to take the train to Wettingen and walk to Altenburgstrasse! I have done it many times! We will do whatever is easiest for Margrit. To Hans and Hanni, the same applies to your family! We will do whatever makes people happy. My SBB app will be my favorite thing on my phone! >> >> We will leave next Sunday the 21st for our Christmas activities. We plan on seeing friends in the Chicago area, helping with Christmas Eve and Christmas day at Karen’s home and then we all we go to Indiana to visit another piece of Ron’s family. It looks like we will drive home on Monday the 29th and be able to relax for New Year’s. >> >> Merry Christmas to all! >> Ron and Susan >> >>

Happy Fall from USA!

>> Katrin and Margrit >> >> We have everything out of the garden and the weather has turned much cooler. There are still some leaves on the trees, but not many. We did a trip to Scandinavia at the end of August/beginning of September. We started in Stockholm and then drove to the area in southern Sweden where Ron’s mother’s family was from. We have a family tree that starts in 1818! We learned about the Swedish Emigration in the 1800’s when 20 percent of the population left Sweden and came mostly to USA. So many people!! We also visited a farmer we know who farms near Goteborg. From Sweden we went to Copenhagen, then Oslo and then on a train to Bergen. We enjoyed Bergen very much and we saw a friend of Karen’s who lives in Rosendal, 2 hours by boat away from Bergen. She has been there several years with a partner and 2 young girls. It was fun to see her and to learn about her life in Norway. >> >> We will go to Karen’s house twice this month, first for a birthday party for Kaia who turns 7 and her dad, Rafal. Then we will go for the Thanksgiving celebration at the end of the month. Meanwhile Ron and I have started by plan a trip to CH for 2026! We will come in September. Right now I am planning several days in Zurich. We hope to be able to see you and also to visit my cousins. I will let you know what we decide. >> >> I also hope we can schedule a time to talk to you on Facetime!!! Please let us know what works. >> >> Love from Susan and Ron

Auf dem Heimweg

Liebe Margrit Danke für das sms. Wir waren 5 Tage in Bukarest. Es hat uns gefallen. Gestern hat es geklappt mit dem Nachtzug von Bukarest nach Budapest. Aber es war schwierig mit den Velos! Dann quer durch die Stadt Budapest, da der Zug nach Wien auf einem andern Bahnhof fuhr. Jetzt übernachten wir in Wien und morgen nimmt uns ein Flix-Bus mit Velos nach Ulm. Dann wollen wir in 4 Tagen von Ulm noch die Donau aufwärts mit den Velos an die Donauquelle fahren. Am Montag aben sind wir in Buchs. Pflege deinen Arm gut. Liebe Grüsse und bis bald Kuw {CAPTION}

Abend in Bukarest

Fast in Tulcea

Liebe Margrit Alles gut bei dir? Wir sind nun fast am Velofahrziel in Tulcea. Von hier sieht man rüber in die Ukraine! Die letzten Tage waren happig zum Pedalen. Wetter gut und angenehm. Im Delta (Sulina) wollen wir uns noch etwas erholen. Dann kommt die Rückreise. Lg WuK {CAPTION}

Wanderung auf einen „Gipfel“.

Schenkers auf Velotour 2

Liebe Freunde, Freundinnen und Familie Hoffentlich seid ihr alle wieder gut in den Alltag gestartet und geniesst noch die zahlreichen Spätsommerfestvitäten. Nun sind wir schon 5 Wochen oder 28 Radtage unterwegs. Wir pedalen durch die Walachei, südlich von Bukarest. Nach 500 km haben wir Serbien bereits wieder verlassen. Tatsächlich schafften wir es, die kyrillische Schrift soweit lesen zu lernen, dass wir Hinweisschilder entschlüsseln können. Auch bei unseren zwei Tagesabstecher nach Vidin und Ruse in Bulgarien nützt uns Kyrillisch. In Belgrad wohnten wir in einem sympathischen Quartier. Wir besuchten die grösste serbisch orthodoxe Kirche, den St.Sava-Tempel, an dem die letzten 85 Jahre gebaut wurde. Wir waren tief beeindruckt. Die Bildpracht und Bilderzählungen in orthodoxen Kirchen ist ja schon sehr reich, aber in dieser Kirche war alles aus Mosaiken gelegt- unglaubliches Kunsthandwerk! In Serbien fuhren wir viel auf holprigen Dammwegen durch ausgedehnte Auengebiete und Landwirtschaft. Die Dörfer oder Gehöfte waren jedoch oft zerfallen und wirkten aufgegeben. Wo die Bauern leben, war uns nicht so klar. Leider sahen wir auch enorm viel Müll am Weg und auch verbrannte offene Deponien. Als wir dann nach Rumänien kamen, wirkten die Strassenränder sauberer. Wir dachten, das sei der PET-Sammelvorgabe der EU zu verdanken. Aber mittlerweilen sehen wir auch hier überall erschreckend viel Müll. Wo der Mensch ist, hinterlässt er Plastik! In Rumänien sind die Dörfer belebter und es wird viel gewerkt, renoviert, gebauert und gearbeitet. Wir fahren gerne durch diese Dörfer, werden freundlich gegrüsst und ein kleiner Schwatz vor den Mini-Markets ist immer nett. Wir sehen auch noch Pferdefuhrwerke und Schaf-und Ziegenherden mit Hirten unterwegs. Am Strassenrand werden Wassermelonen feilgeboten. Aus logistischen Gründen müssen wir aber verzichten. Unser grosser Schreck sind die streunenden Hunde. Schon einige Male wurden wir von bis zu sieben Hunden wie aus dem Nichts angesprungen und arg bekläfft und angeknurrt. Wir nennen sie Piraten-Hunde. Weil es sehr wenige Velotouristen wie uns gibt, warten diese Hunde wie Wegelagerer, bis sie endlich mal wieder etwas Action machen dürfen. Wir üben noch Abwehrstrategien. „Marsch!“ als Befehl haben wir schon gehört und angewandt. Diese wilden Hunde bellen in und um die Dörfer auch schrecklich lang in der Nacht. Wie die Rumän*innen das aushalten ist uns ein Rätsel. Also würden wir diese Hund am liebsten xxxx. Aber wenn wir sie überfahren auf der Strasse liegen sehen, tun sie uns dann doch wieder leid. Irgendwie hat das Abfallproblem und die Hundepopulation wohl einen Zusammenhang. In Rumänien ist die Eurovelotoute 6 nur noch eine Routenempfehlung auf der Karte. Es gibt weder Signalisation noch Radwege. Wir fahren meistens auf Landstrassen und Strassenbelag. Manche Kilometer mussten wir lebensgefährlich auf Schnellstrassen mit Schwerverkehr meistern. Nicht lustig. Auch gibt es in Rumänien praktisch keine Campingplätze und in vielen Dörfern weder Pensionen noch Gaststätten. Rumänen scheinen nicht auswärts zu essen, ausser bei grossen Feiern, wie Hochzeiten. Einige Restaurants sind nur für solche grossen Feste eingerichtet. So leben wir oft von Picknick und campieren wild. Das lustigste Erlebnis hatten wir in einem kleinen Dorf an der Donau (=Wasser zum Baden). Es schien zuerst ausgestorben. Ich sprach dann den ersten Mann an, den wir in einem Garten sahen. Ich brachte mein Sätzchen hervor, ob wir hier zelten dürfen. Er lud uns sofort auf seinen Sitzplatz ein und schon standen Feigenschnaps, Bier und die Frau mit Gebäck vor uns. Es folgte ein Kennenlerngespräch (auf Rumänisch!). Der Herr war zufällig Polizist und sagte, wir können am besten vor der Dorfkirche nebenan zelten. Er telefonierte noch mit dem Pope und so richteten wir uns gemütlich mit geistlichem und weltlichem Segen vor der Kirche ein. Werners Bewegungen waren zu diesem Zeitpunkt schon etwas wacklig! Es gab einen Brunnen und einen Zaun um die Kirche, was wir wegen den Hunden schätzten. Als ich der Frau noch eine Spende für die Kirche vorbeibrachte, kam sie wenig später mit einer Tüte Trauben und Birnen vorbei. Bis jetzt haben wir nur freundliche und hilfsbereite Menschen getroffen. Wir sind nun ein gut eingespieltes Reiseteam und haben jeden Tag etwas zu ächzen und zu lachen. Vorgestern traten wir in eine orthodoxe Kirche – und just in dem Moment war eine Taufe im Gang und es wurde vor unseren Auge ein Baby dreimal ganz im Taufbecken getaucht und triefend hochgezogen. Das war ein Timing! Nun wollen wir der Donau Richtung Norden folgen mit Tulcea als Ziel. Dort hoffen wir, per Boot Ausflüge ins Delta zu machen und die Heimreise zu planen. Wir freuen Euch danach auf ein Wiedersehen- la revedere! Liebe Grüsse Katrin und Werner